FLASH – Fahrerloses automatisiertes Shuttle

Mit FLASH arbeiten der Landkreis Nordsachsen und die Nordsachsen Mobil GmbH (NOMO) gemeinsam an einem Meilenstein in Richtung Mobilität der Zukunft. Seit Sommer 2022 ist das automatisierte Verkehrsangebot als Linie 216 in den regulären Linienverkehr des Landkreises integriert.
FLASH ist einer der ersten Busse, der mit ortsüblicher Geschwindigkeit automatisiert fahren kann. Dabei ist durch das Begleitpersonal an Bord die Sicherheit jederzeit gegeben. FLASH kann zum MDV-Tarif genutzt werden und bietet Platz für circa 20 Fahrgäste.

Fahrplan und Linienverlauf

Der Winterfahrplan gilt vom 1. November 2023 bis 19. Juni 2024.

In dieser Zeit verkehrt die Linie 216 jeweils von Freitag bis Sonntag als RufBus. Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung der RufBus-Fahrten ist bis eine Stunde vor Abfahrt unter 03421-77 46 620 möglich. Anmeldezeiten: Montag bis Freitag 5 bis 22 Uhr; Samstag/Sonntag/Feiertag 8 bis 22 Uhr.

Hinweis: Besteht ein Fahrtwunsch mit dem automatisierten Fahrzeug FLASH, sollte die Fahrt 24 Stunden vorher angemeldet werden. Ansonsten kann auch ein konventioneller Kleinbus zum Einsatz kommen.

Der Sommerbetrieb auf der FLASH-Linie 216 startet mit Beginn der Sommerferien in Sachsen am 20. Juni 2024.

Das automatisierte Shuttle verkehrt vom Bahnhof Rackwitz an die Schladitzer Bucht und zum Biedermeierstrand am Schladitzer See. Am Bahnhof Rackwitz bestehen Anschlüsse von und zu den S-Bahnen aus den Richtungen Leipzig und Delitzsch.

Den S-Bahnhof Rackwitz erreichen Sie mit:

  • S2 aus Richtung Leipzig oder Delitzsch/Bitterfeld/Wittenberg/Dessau

  • 215 aus Richtung Krostitz/Taucha

Karte vom Streckenverlauf FLASH, Bahnhof Rackwitz, Schladitzer Bucht, Biedermeierstrand

Besonderheiten von FLASH

  • Hybrides Steuerungskonzept: FLASH kann sowohl automatisch als auch manuell betrieben werden. Im laufenden Betrieb kann nahtlos zwischen beiden Modi gewechselt werden, sodass das Begleitpersonal die Steuerung des Fahrzeuges jederzeit übernehmen kann.

  • Umgebungserfassung: FLASH nutzt für den Rundumblick verschiedene Sensoren, wie Kameras, Laser-Scanner und Radare. Diese ermöglichen es, Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmende zu erkennen.

  • Kommunikation mit der Ampelanlage: FLASH ist mit der Ampelsteuerung vernetzt, sodass das Shuttle automatisiert die Kreuzung überqueren kann.

  • Komfortabler Innenraum: Das FLASH-Shuttle verfügt über eine Fahrgastraumklimatisierung, einen USB-Steckplatz an jedem Sitzplatz sowie kostenfreies WLAN. Für einen erleichterten Ein- und Ausstieg sorgt eine automatisch ausfahrbare Trittstufe. Im Niederflurbereich im hinteren Fahrzeugteil finden Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen Platz.

Projektphasen

Die Projektumsetzung unterteilte sich in vier Phasen – von der Konzeptentwicklung und dem Fahrzeugumbau, über die „Fahrschule“ im öffentlichen Raum während des Applikationsbetriebs bis hin zum Start des Pilotbetriebs im Juli 2022.

Projektphase 1: Fahrzeugkonzept und Streckenführung

In der ersten Projektphase wurde ein Fahrzeug mit hybridem Steuerungskonzept entwickelt, das sowohl manuell als auch automatisiert betrieben werden kann und fließend zwischen den beiden Betriebsarten wechseln kann.

Außerdem wurden mehrere Strecken- und Fahrplanvarianten im Raum Rackwitz untersucht. Die Entscheidung fiel auf den Streckenverlauf Bahnhof Rackwitz – Ortsteil Neuschladitz – Parkplatz Schladitzer Bucht. Am Bahnhof Rackwitz ist ein Übergang von und zu den S-Bahnen aus Richtung Leipzig und Delitzsch möglich.

Diese Strecke wurde zunächst mit speziellen Sensor-Fahrzeugen mit Dachaufbau befahren. Mithilfe der Dachkonstruktion konnten die Sensoren in einer Höhe angebracht werden, in der sie sich auch auf dem automatisierten Bus befinden würden. Mit den ermittelten Daten konnte ein Bild der Umgebung erzeugt werden, welches alle Objekte entlang des Fahrwegs sichtbar macht. Zur Anwendung kamen so genannte LIDAR-Sensoren (LIDAR englisch für „light detection and ranging“).

Ansicht LIDAR-Sensor

Bildquelle: IAV GmbH


Projektphase 2: Fahrzeugumbau

Während der zweiten Projektphase wurde ein VW Crafter umgebaut, um vollständig automatisiertes Fahren zu ermöglichen.
Entstanden ist ein knapp acht Meter langes Fahrzeug mit einem Niederflurbereich im hinteren Teil für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen sowie einer vollständigen Nahverkehrsausstattung. Dazu gehören u.a. Fahrzielanzeigen, automatisch öffnende Türen, eine Fahrgastraumklimatisierung, Innenanzeigen und eine Nahverkehrsbestuhlung.

Für das automatisierte Fahren wurden an FLASH verschiedene Sensoren verbaut: Die Rotationslidar-Sensoren auf dem Dach an Front und Heck können mittels Laserabtastung die Umgebung in einem Winkel von 360° erkennen. Die Radare sowie Laserscanner an Front und Heck des Fahrzeugs ermöglichen es FLASH, Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmende zu erkennen.

Im Innenraum fand zudem das "Herzstück" für das automatisierte Fahren, der Steuerungscomputer mit der Mess- und Rechentechnik, seinen Platz.

Bildquellen: IAV GmbH und Landratsamt Nordsachsen


Projektphase 3: Erste Fahrten im öffentlichen Raum

Im sogenannten Applikationsbetrieb war FLASH bereits zwischen Rackwitz und der Schladitzer Bucht unter Aufsicht der Entwicklungsingenieure und zum Training des künftigen Begleitpersonals unterwegs. Dabei wurde das automatisierte Shuttle mit schwierigen Verkehrssituationen vertraut gemacht, beispielsweise dem Umgang mit Fußgängern oder der Interaktion mit einer Ampelkreuzung.
Da in dieser Projektphase die hochautomatisierten Fahrfunktionen erlernt werden mussten, waren noch keine Fahrgäste zugelassen.

Den Auftakt für den Applikationsbetrieb bildete ein Mobilitätstag an der Schladitzer Bucht rund um das Thema "Automatisiertes Fahren". Dabei wurde das automatisierte Shuttle erstmals einem Fachpublikum und den Medien präsentiert.

Bildquellen: Christian Hüller und IAV GmbH


Projektphase 4: Pilotbetrieb mit Fahrgästen

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Applikationsbetriebs startete im Juli 2022 die finale Projektphase – der Pilotbetrieb. Seitdem kann FLASH zum MDV-Tarif von Fahrgästen genutzt werden. Während der Pilotphase wird die automatisierte Fahrfunktion im Realbetrieb überwacht und ggfs. angepasst. So können weitere Erkenntnisse im Umgang mit automatisierten Verkehrsmitteln im ÖPNV gesammelt werden.

Bildquelle: Christian Modla

  • Projektpartner
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    Landkreis Nordsachsen

    Der Landkreis Nordsachsen entwickelt im Rahmen seines Mobilitätsprojektes Nordsachsen bewegt bedarfsgerechte Lösungen, um die Mobilität seiner Bevölkerung deutlich zu verbessern. Neben einem gut getakteten Netz für die nachfragestarken Regionen sowie flexiblen Verkehren für die ländlichen, nachfrageschwachen Bereiche, ist ein weiterer Schwerpunkt die Entwicklung von digitalen, innovativen Angeboten. Dazu gehört auch FLASH, mit dem der Landkreis die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestaltet.

    logo_VU_nomo

    Nordsachsen Mobil GmbH

    Die Nordsachsen Mobil GmbH (NoMo) ist als kommunales Unternehmen der verantwortliche Erbringer und Auftraggeber der Gesamtverkehrsleistungen im ÖPNV im Landkreis Nordsachsen.
    Mit dem Wandel vom Omnibusbetrieb zum Mobilitätsdienstleiter kommen neue und alternative Verkehrslösungen, wie der automatisierte Shuttle-Verkehr, hinzu.

    logo_IAV-automotive-engineering

    IAV GmbH

    IAV als eines der global führenden Unternehmen im Bereich des automatisierten Fahrens ist der leitende Projektpartner bei der Umsetzung und des Betriebes von FLASH. Hauptaufgaben im Projekt sind die Ausstattung des Fahrzeuges mit der entsprechenden Sensor- und Automatisierungstechnik sowie die Bereitstellung der Software, die für die Fahrzeugsteuerung zuständig ist.

    Logo Fraunhofer Institut

    Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme

    Das Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) begleitet das Projekt FLASH aus wissenschaftlich-technischer Sicht. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Schnittstellen und Applikationen; insbesondere zur Integration des Fahrzeugs in eine Leitstelle, zur Planung und Begleitung des operativen Betriebs unter Einbeziehung einer intelligenten Infrastruktur und Vernetzung mit dem Fahrzeug sowie zur durchgängigen Information der Fahrgäste.

    Logo TS Fahrzeugtechnik

    TS Fahrzeugtechnik GmbH

    Die Firma TS Fahrzeugtechnik GmbH produziert im thüringischen Weida Klein- und Midibusse und führt Sonderumbauten aller Art an den gängigsten Fahrzeugtypen aus. Im Projekt FLASH fertigte die TS Fahrzeugtechnik GmbH aus einem VW Crafter Basisfahrzeug einen Kleinbus für den ÖPNV mit Heckniederflurbereich und einer Kapazität von 20 Fahrgästen.

    logo_Amcon

    AMCON

    Als Anbieter von Vertriebs- und Kontrollsystemen sowie multimodalen Mobilitätsplattformen unterstützt AMCON seit vielen Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver und effizienter zu gestalten. Im Rahmen des Projekts FLASH stattet AMCON das autonom fahrende Shuttle mit seiner Vertriebslösung aus und ermöglicht Fahrgästen den bargeldlosen Erwerb von Fahrscheinen über Selbstbedienungsterminals.

Gefördert durch:

Bildquelle Bannerbild: IAV GmbH

Mit FLASH arbeiten der Landkreis Nordsachsen und die Nordsachsen Mobil GmbH (NOMO) gemeinsam an einem Meilenstein in Richtung Mobilität der Zukunft. Seit Sommer 2022 ist das automatisierte Verkehrsangebot als Linie 216 in den regulären Linienverkehr des Landkreises integriert.
FLASH ist einer der ersten Busse, der mit ortsüblicher Geschwindigkeit automatisiert fahren kann. Dabei ist durch das Begleitpersonal an Bord die Sicherheit jederzeit gegeben. FLASH kann zum MDV-Tarif genutzt werden und bietet Platz für circa 20 Fahrgäste.

Fahrplan und Linienverlauf

Der Winterfahrplan gilt vom 1. November 2023 bis 19. Juni 2024.

In dieser Zeit verkehrt die Linie 216 jeweils von Freitag bis Sonntag als RufBus. Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung der RufBus-Fahrten ist bis eine Stunde vor Abfahrt unter 03421-77 46 620 möglich. Anmeldezeiten: Montag bis Freitag 5 bis 22 Uhr; Samstag/Sonntag/Feiertag 8 bis 22 Uhr.

Hinweis: Besteht ein Fahrtwunsch mit dem automatisierten Fahrzeug FLASH, sollte die Fahrt 24 Stunden vorher angemeldet werden. Ansonsten kann auch ein konventioneller Kleinbus zum Einsatz kommen.

Der Sommerbetrieb auf der FLASH-Linie 216 startet mit Beginn der Sommerferien in Sachsen am 20. Juni 2024.

Das automatisierte Shuttle verkehrt vom Bahnhof Rackwitz an die Schladitzer Bucht und zum Biedermeierstrand am Schladitzer See. Am Bahnhof Rackwitz bestehen Anschlüsse von und zu den S-Bahnen aus den Richtungen Leipzig und Delitzsch.

Den S-Bahnhof Rackwitz erreichen Sie mit:

  • S2 aus Richtung Leipzig oder Delitzsch/Bitterfeld/Wittenberg/Dessau

  • 215 aus Richtung Krostitz/Taucha

Karte vom Streckenverlauf FLASH, Bahnhof Rackwitz, Schladitzer Bucht, Biedermeierstrand

Besonderheiten von FLASH

  • Hybrides Steuerungskonzept: FLASH kann sowohl automatisch als auch manuell betrieben werden. Im laufenden Betrieb kann nahtlos zwischen beiden Modi gewechselt werden, sodass das Begleitpersonal die Steuerung des Fahrzeuges jederzeit übernehmen kann.

  • Umgebungserfassung: FLASH nutzt für den Rundumblick verschiedene Sensoren, wie Kameras, Laser-Scanner und Radare. Diese ermöglichen es, Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmende zu erkennen.

  • Kommunikation mit der Ampelanlage: FLASH ist mit der Ampelsteuerung vernetzt, sodass das Shuttle automatisiert die Kreuzung überqueren kann.

  • Komfortabler Innenraum: Das FLASH-Shuttle verfügt über eine Fahrgastraumklimatisierung, einen USB-Steckplatz an jedem Sitzplatz sowie kostenfreies WLAN. Für einen erleichterten Ein- und Ausstieg sorgt eine automatisch ausfahrbare Trittstufe. Im Niederflurbereich im hinteren Fahrzeugteil finden Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen Platz.

Projektphasen

Die Projektumsetzung unterteilte sich in vier Phasen – von der Konzeptentwicklung und dem Fahrzeugumbau, über die „Fahrschule“ im öffentlichen Raum während des Applikationsbetriebs bis hin zum Start des Pilotbetriebs im Juli 2022.

Projektphase 1: Fahrzeugkonzept und Streckenführung

In der ersten Projektphase wurde ein Fahrzeug mit hybridem Steuerungskonzept entwickelt, das sowohl manuell als auch automatisiert betrieben werden kann und fließend zwischen den beiden Betriebsarten wechseln kann.

Außerdem wurden mehrere Strecken- und Fahrplanvarianten im Raum Rackwitz untersucht. Die Entscheidung fiel auf den Streckenverlauf Bahnhof Rackwitz – Ortsteil Neuschladitz – Parkplatz Schladitzer Bucht. Am Bahnhof Rackwitz ist ein Übergang von und zu den S-Bahnen aus Richtung Leipzig und Delitzsch möglich.

Diese Strecke wurde zunächst mit speziellen Sensor-Fahrzeugen mit Dachaufbau befahren. Mithilfe der Dachkonstruktion konnten die Sensoren in einer Höhe angebracht werden, in der sie sich auch auf dem automatisierten Bus befinden würden. Mit den ermittelten Daten konnte ein Bild der Umgebung erzeugt werden, welches alle Objekte entlang des Fahrwegs sichtbar macht. Zur Anwendung kamen so genannte LIDAR-Sensoren (LIDAR englisch für „light detection and ranging“).

Ansicht LIDAR-Sensor

Bildquelle: IAV GmbH


Projektphase 2: Fahrzeugumbau

Während der zweiten Projektphase wurde ein VW Crafter umgebaut, um vollständig automatisiertes Fahren zu ermöglichen.
Entstanden ist ein knapp acht Meter langes Fahrzeug mit einem Niederflurbereich im hinteren Teil für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen sowie einer vollständigen Nahverkehrsausstattung. Dazu gehören u.a. Fahrzielanzeigen, automatisch öffnende Türen, eine Fahrgastraumklimatisierung, Innenanzeigen und eine Nahverkehrsbestuhlung.

Für das automatisierte Fahren wurden an FLASH verschiedene Sensoren verbaut: Die Rotationslidar-Sensoren auf dem Dach an Front und Heck können mittels Laserabtastung die Umgebung in einem Winkel von 360° erkennen. Die Radare sowie Laserscanner an Front und Heck des Fahrzeugs ermöglichen es FLASH, Hindernisse und andere Verkehrsteilnehmende zu erkennen.

Im Innenraum fand zudem das "Herzstück" für das automatisierte Fahren, der Steuerungscomputer mit der Mess- und Rechentechnik, seinen Platz.

Bildquellen: IAV GmbH und Landratsamt Nordsachsen


Projektphase 3: Erste Fahrten im öffentlichen Raum

Im sogenannten Applikationsbetrieb war FLASH bereits zwischen Rackwitz und der Schladitzer Bucht unter Aufsicht der Entwicklungsingenieure und zum Training des künftigen Begleitpersonals unterwegs. Dabei wurde das automatisierte Shuttle mit schwierigen Verkehrssituationen vertraut gemacht, beispielsweise dem Umgang mit Fußgängern oder der Interaktion mit einer Ampelkreuzung.
Da in dieser Projektphase die hochautomatisierten Fahrfunktionen erlernt werden mussten, waren noch keine Fahrgäste zugelassen.

Den Auftakt für den Applikationsbetrieb bildete ein Mobilitätstag an der Schladitzer Bucht rund um das Thema "Automatisiertes Fahren". Dabei wurde das automatisierte Shuttle erstmals einem Fachpublikum und den Medien präsentiert.

Bildquellen: Christian Hüller und IAV GmbH


Projektphase 4: Pilotbetrieb mit Fahrgästen

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Applikationsbetriebs startete im Juli 2022 die finale Projektphase – der Pilotbetrieb. Seitdem kann FLASH zum MDV-Tarif von Fahrgästen genutzt werden. Während der Pilotphase wird die automatisierte Fahrfunktion im Realbetrieb überwacht und ggfs. angepasst. So können weitere Erkenntnisse im Umgang mit automatisierten Verkehrsmitteln im ÖPNV gesammelt werden.

Bildquelle: Christian Modla

  • Projektpartner
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    Landkreis Nordsachsen

    Der Landkreis Nordsachsen entwickelt im Rahmen seines Mobilitätsprojektes Nordsachsen bewegt bedarfsgerechte Lösungen, um die Mobilität seiner Bevölkerung deutlich zu verbessern. Neben einem gut getakteten Netz für die nachfragestarken Regionen sowie flexiblen Verkehren für die ländlichen, nachfrageschwachen Bereiche, ist ein weiterer Schwerpunkt die Entwicklung von digitalen, innovativen Angeboten. Dazu gehört auch FLASH, mit dem der Landkreis die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestaltet.

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    Nordsachsen Mobil GmbH

    Die Nordsachsen Mobil GmbH (NoMo) ist als kommunales Unternehmen der verantwortliche Erbringer und Auftraggeber der Gesamtverkehrsleistungen im ÖPNV im Landkreis Nordsachsen.
    Mit dem Wandel vom Omnibusbetrieb zum Mobilitätsdienstleiter kommen neue und alternative Verkehrslösungen, wie der automatisierte Shuttle-Verkehr, hinzu.

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    IAV GmbH

    IAV als eines der global führenden Unternehmen im Bereich des automatisierten Fahrens ist der leitende Projektpartner bei der Umsetzung und des Betriebes von FLASH. Hauptaufgaben im Projekt sind die Ausstattung des Fahrzeuges mit der entsprechenden Sensor- und Automatisierungstechnik sowie die Bereitstellung der Software, die für die Fahrzeugsteuerung zuständig ist.

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    Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme

    Das Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) begleitet das Projekt FLASH aus wissenschaftlich-technischer Sicht. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Schnittstellen und Applikationen; insbesondere zur Integration des Fahrzeugs in eine Leitstelle, zur Planung und Begleitung des operativen Betriebs unter Einbeziehung einer intelligenten Infrastruktur und Vernetzung mit dem Fahrzeug sowie zur durchgängigen Information der Fahrgäste.

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    TS Fahrzeugtechnik GmbH

    Die Firma TS Fahrzeugtechnik GmbH produziert im thüringischen Weida Klein- und Midibusse und führt Sonderumbauten aller Art an den gängigsten Fahrzeugtypen aus. Im Projekt FLASH fertigte die TS Fahrzeugtechnik GmbH aus einem VW Crafter Basisfahrzeug einen Kleinbus für den ÖPNV mit Heckniederflurbereich und einer Kapazität von 20 Fahrgästen.

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    AMCON

    Als Anbieter von Vertriebs- und Kontrollsystemen sowie multimodalen Mobilitätsplattformen unterstützt AMCON seit vielen Jahren Verkehrsbetriebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver und effizienter zu gestalten. Im Rahmen des Projekts FLASH stattet AMCON das autonom fahrende Shuttle mit seiner Vertriebslösung aus und ermöglicht Fahrgästen den bargeldlosen Erwerb von Fahrscheinen über Selbstbedienungsterminals.

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Bildquelle Bannerbild: IAV GmbH

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