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Verkehrswende

Neue klimafreundliche Busse für die Region

Insgesamt 420 Millionen Euro stellt der Bund für die Anschaffung neuer E-Busse bereit. Auch zwei Verkehrsunternehmen aus Mitteldeutschland profitieren von der Förderung.

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Die Mittel stammen aus dem 4. Bundesprogramm für Busse mit alternativen Antrieben. Sie sollen die Mehrkosten für die Anschaffung von deutschlandweit rund 1.900 neuen E-Bussen sowie die dazugehörige Lade- und Betriebshofinfrastruktur fördern.

Im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes erhalten die Busunternehmen THÜSAC und PVG Burgenlandkreis Gelder für die Transformation ihrer Busflotten. Die PVG wird mit 1,36 Mio. € Fördersumme sechs batterieelektrische Busse anschaffen, bei der THÜSAC sind acht neue E-Busse für 1,79 Mio. € Fördermittel geplant.

„Für uns ist das ein wichtiger Schritt“, betonte THÜSAC-Geschäftsführerin Tatjana Bonert bei der Übergabe des Fördermittelbescheids in Berlin.

„Mit dieser Förderung modernisieren wir unseren Fuhrpark konsequent weiter und gestalten aktiv den Wandel der Antriebstechnologie in unserem Unternehmen. Zugleich stärken wir den Nahverkehr in unserer Region und entwickeln unser Unternehmen strategisch weiter.“

Durch das Förderprogramm des Bundes soll die strukturelle Transformation des ÖPNV hin zu klimaneutralen, lokal emissionsfreien Antrieben beschleunigt werden. Hintergrund sind nationale Klimaziele sowie europäische Vorgaben wie die Clean Vehicles Directive, die u. a. verbindliche Quoten für emmissionsarme Busse festlegt.

Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) stärkt das Programm zugleich Industrie, Mittelstand und regionale Bauwirtschaft, da ein Großteil der Wertschöpfung in Europa verbleibt. Durch die Mittelbewilligung schaffe der Bund „Verlässlichkeit, Tempo und ein klares Signal für die weitere Dekarbonisierung unserer Busflotten“, befürwortete VDV-Präsident Ingo Wortmann die Übergabe der Förderbescheide.

Foto: Adobe Stock, THÜSAC