Regionalstrategie Daseinsvorsorge

Kann es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels weiterhin gelingen allen Menschen im ländlichen Gebiet einen Zugang zu Schulen, Einkaufsgelegenheiten und medizinischen Einrichtungen mit dem öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen? Zur Beantwortung dieser Frage wurde im Raum des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes eine „Regionalstrategie Daseinsvorsorge“ entwickelt, um die nachteiligen Auswirkungen des demografischen Wandels abzumildern.

Dieses Forschungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) finanziert und ermöglichte die detaillierte Auseinandersetzung mit den Daseinsvorsorgebereichen Bildung (Schulen), Nahversorgung sowie medizinischer Versorgung (Hausärzte) in Verknüpfung mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Das Ziel war einerseits eine vertiefende Analyse der Herausforderungen und Probleme, die in den nächsten 15 Jahren in der Region zu erwarten sind. Andererseits wurden in Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Akteuren künftige Standards für die Daseinsvorsorgebereiche und Handlungsmöglichkeiten ausgearbeitet.

Für die kleinräumige Betrachtung und Zusammenarbeit mit lokalen Interessensvertretern wurde sich im Rahmen des Projektes auf die drei Fokusregionen: „Stadt Wettin-Löbejün“, „Raum Meuselwitz“ sowie „Mittelbereich Torgau“ fokussiert. In diesen Regionen fanden im Projektverlauf seit Dezember 2013 zwei Workshops statt, um die spezifische Situation erfassen zu können.

RSDV Karte

Meilensteine im Projektverlauf

6. März 2014:

Auftaktveranstaltung in Leipzig Diskussion von konkreten Herausforderungen und Problemen für die Region mit regionalen Experten der Daseinsvorsorgebereiche

03./04. November 2014:

Workshop in den Fokusregionen Diskussion über lokale Strategien und Konzepte mit unterschiedlichen Interessensvertretern und lokalen Experten

26. Januar 2015:

Veranstaltung zur Zwischenbilanz des Forschungsprojekts in Halle (Saale) Vorstellung der Zwischenergebnisse und Austausch über konkrete Szenarien der zukünftigen Entwicklung sowie Handlungsmöglichkeiten mit regionalen Akteuren

03./04. März 2015:

Workshop in den Fokusregionen Auswertung und Diskussion der Umsetzbarkeit von lokalen Strategien und spezifischen Handlungsmöglichkeiten mit lokalen Akteuren

3. September 2015:

Abschlussveranstaltung in Altenburg Vorstellung der Ergebnisse der „Regionalstrategie Daseinsvorsorge: Mobilität und Infrastrukturen“ und Diskussion. Es  diskutierten unter anderem Frau Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Freistaat Thüringen; Frau  Michaele Sojka, Landrätin Altenburger Land; Herr Götz Ulrich, Landrat Burgenlandkreis sowie Herr Helmut Handschak,  stellv. Landrat Saalekreis und MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann.

Auftraggeber/Finanzierung

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Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen

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Auftragnehmer

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