Schmölln macht mobil

Schmölln macht mobil

„Schmölln macht mobil“ ist ein gemeinsames Projekt des Landkreises Altenburger Land, der THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft mbH, der Stadt Schmölln und der Mitteldeutschen Verkehrsverbund GmbH (MDV). Ziel ist es, einen zukunftsorientierten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Großraum Schmölln, Gößnitz, Nöbdenitz, Nobitz und Umgebung mit seinen 35.000 Einwohnern zu etablieren.

Neu seit 7. Dezember 2018 in Schmölln

Die erste Umsetzungsstufe ist im Stadtgebiet Schmölln erfolgt: Am 7. Dezember wurden zwei neue StadtBus-Linien eröffnet, die das bestehende Liniennetz in Schmölln erweitern. Die Ergänzung des bestehenden Verkehrsangebotes ermöglicht allen Fahrgästen durchgehend regelmäßige Fahrten von morgens bis abends und am Wochenende.

Am 7. Dezember 2018 gab es für die beiden StadtBus-Linien H und F einen offiziellen Festakt auf dem Marktplatz in Schmölln, bei dem sie feierlich in Betrieb genommen wurden. Zur Enthüllung der neuen Busnamen „Heimi“ und „Fridolin“ waren auch die Schüler der vierten Klassen der Grundschule Schmölln anwesend, welche sie im Zuge des Kreativwettbewerbes gestaltet haben.

  • Linie H verkehrt ab Heimstätten über Markt und Gymnasium zum Bahnhof (blaue Linie in der untenstehenden Karte)
  • Linie F verkehrt ab An den Queeren über Weidengrund und Wartenberg zum Bahnhof (rote Linie in der untenstehenden Karte).
Karte Stadtverkehr Schmölln

Karte Stadtverkehr Schmölln

Die 7 neuen Haltestellen im Stadtverkehr

  • Weidengrund Ost (Linie F)
  • Weidengrund Mitte (Linie F)
  • Am Friedhof (Linie F)
  • Wartenbergstraße (Linie F)
  • Karl-Marx-Straße (Linie F)
  • Friedrich-Naumann-Straße (Linie H)
  • Weststraße (Linie H)

sorgen für kürzere Wege und eine flächendeckende Bedienung. Direkte Anfahrten der Wohngebiete am Wartenberg und am Weidengrund verbinden die Anwohner ab sofort mit dem Markt, dem Bahnhof und vielen weiteren Zielen, denn der Zug- und Regionalverkehr ist direkt verknüpft. Auch das Wohngebiet an der Friedrich-Naumann-Straße wird auf kürzeren Wegen angebunden, sodass zwei Ärzte und eine Einkaufsmöglichkeit bequem zu Fuß erreicht werden können. Der Anschluss zum Zug und dem regionalen Busverkehr bleibt gewährleistet.

„Nicht nur den Bürgern vor Ort wird durch zusätzliche Verbindungs- und Umsteigebeziehungen ein Mehrwert geschaffen – auch die lokale Wirtschaft erfährt durch die bessere Erreichbarkeit eine Aufwertung. Der Öffentliche Nahverkehr wird zu einer echten Alternative für Azubis und Angestellte“ – Sven Schrade, Bürgermeister der Stadt Schmölln.

Was wird neu beim Regionalverkehr?

Die Verbesserung des ÖPNVs im südlichen Altenburger Land soll vor allem durch neu vertaktete Buslinien spürbar werden. Alle Linien werden stündlich oder 2-stündlich immer zur gleichen Minute und mit guten Anschlüssen zu S- und Regionalbahnen fahren. Zudem fahren alle Linien in den Abendstunden, am Wochenende und in den Ferienzeiten stabil. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen neuen RufBus. Dieser fährt auf Bestellung per Telefon oder Internet als Zubringer zu den Regional- und StadtBus-Linien. So kommen Bewohner kleinerer Ortschaften mit nur einem Umstieg ohne größere Wartezeiten zum nächsten Bahnhof. Im Laufe des kommenden Jahres werden an dieser Stelle Detailinformationen zu Linienverläufen und Haltestellen veröffentlicht.

Projektinhalte und –ziele

Starke infrastrukturelle, demografische und wirtschaftliche Veränderungen prägten die vergangenen 25 Jahre im Altenburger Land.

Dem zunehmenden Rückzug von Versorgungseinrichtungen und Ärzten aus dem ländlichen Raum soll durch einen optimierten ÖPNV begegnet werden. Durch eine bessere Anbindung an Handelsstrukturen und Gewerbestandorten – aber auch an touristische Ziele – soll die Infrastruktur der Region erheblich verbessert werden.

Auf Grundlage dieser Situation wurden die Stärken und Schwächen des ÖPNV-Angebotes untersucht sowie die zu erwartende Bevölkerungs- und Gewerbeentwicklung analysiert. Die Ergebnisse wurden durch die Rückmeldungen aus einer Bürgerbefragung im März und April 2016 ergänzt.

Vor dem 7. Dezember 2018 dominiert der Schülerverkehr die Angebotsstruktur des Busverkehrs. Ziel des neuen Konzeptes ist es, ein vertaktetes, ganztägiges Angebot für jedermann zu entwickeln. Neben den Schülern soll verstärkt auf Pendler sowie Freizeitnutzer und Einkäufer eingegangen werden, um mit Bus und Bahn im ländlichen Raum eine gute Alternative zum PKW anzubieten.

Projektpartner

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Landkreis Altenburger Land

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THÜSAC-Personennahverkehrsgesellschaft mbH

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Stadt Schmölln

Logo Mitteldeutscher Verkehrsverbund

Mitteldeutscher Verkehrsverbund