Weißenfels – Residenzstadt an der Saalezurück

Details

Entdecken Sie die imposante Historie der Stadt Weißenfels bei einem spannenden Stadtspaziergang. Gehen Sie auf Spurensuche berühmter Musiker und Dichter.

Tourverlauf

 
START: Weißenfels erreichen Sie mit den Nahverkehrszügen RE 17 und SE 15 aus Richtung Leipzig und Naumburg, dem Regionalexpress RE 30 und der Regionalbahn RB 20 aus Richtung Halle/Merseburg und Naumburg, der Burgenlandbahn RB 76 aus Richtung Zeitz sowie dem PlusBus 800 aus Richtung Profen/Hohenmölsen.
 
Ihre Tour startet am Bahnhof Weißenfels. Gehen Sie zuerst über die Pfennigbrücke, die den Fluss Saale überspannt. Nachdem Sie den Fluss überquert haben, gelangen Sie in die Innenstadt.
 
Gehen Sie nun durch die Straße „An der Pforte“ und „Kleine Kalandstraße“ und biegen Sie nach rechts in die Jüdenstraße ab. Über das Himmelbett erreichen Sie die Marienstraße in die Sie nach rechts einbiegen.
 
Sie erreichen die Marktkirche Sankt Marien. Diese Kirche wurde 1303 geweiht und im 15./16. Jhd. erneuert und vergrößert. Gleich neben der Kirche befindet sich das barocke Rathaus mit Turm. Auf dessen Marktseite befinden sich zwei Uhren.
 
Jetzt richten Sie Ihren Weg zurück durch die Marienstraße bis zur Saalstraße. Hier biegen Sie links ab und gehen diese Straße bis zur Klosterstraße.
 
Hier befindet sich auf der rechten Seite das Kloster St. Claren. 1301 bezogen die Clarissen das Kloster. Später hatte dieses Gebäude verschiedene Bestimmungen. Heute kümmert sich der Klosterverein um die historischen Räume und Höfe.
 
Unser Weg führt uns nun in die Klosterstraße. Hier befindet sich in der Hausnummer 24 die Novalis-Gedenkstätte. Der bedeutende frühromantische Dichter Friedrich von Hardenberg, besser bekannt als Novalis, lebte von 1786 bis zu seinem Tode 1801 in diesem Haus. In der eingerichteten und international bekannten Ausstellung können Sie sich auf die Spuren des Dichters begeben.
 
Die Klosterstraße folgen Sie weiter bis zur Marienkirchgasse. Hier biegen Sie rechts ein und gelangen über diese Gasse zur Nikolaistraße. Hier befindet sich in der Hausnummer 13 das Heinrich-Schütz-Haus.
 
Das Heinrich-Schütz-Haus beherbergt die kultur- und musikgeschichtliche Ausstellung, die sich an authentischem Ort mit dem Wirken des Komponisten Heinrich Schütz befasst.
 
Am Geleitshaus führt eine Treppe zum Schloss Neu-Augustusburg.
 
Das Schloss Neu-Augustusburg ist einer der bedeutendsten frühbarocken Schlossbauten Mitteldeutschlands. 1694 fertiggestellt diente es bis 1746 als Residenz der kursächsischen Nebenlinie Sachsen-Weißenfels. Heute beherbergt es eine Barockausstellung zur Geschichte des Herzogtum Sachsen-Weißenfels sowie das Schuhmuseum. Dieses widmet sich der bedeutenden Schuhindustrie. Immerhin galt Weißenfels seinerzeit als größter Schuhproduzent Europas. Im August lädt das Schloss auch zum Weißenfelser Schlossfest ein. Die im Original erhaltene frühbarocke Schlosskirche zählt zu den schönsten in Mitteleuropa. Unter dem Altarraum befindet sich eine Gruft mit prunkvoll verzierten Zinn-Sarkophagen.
 
Über die Zeitzer Straße und Hohe Straße führt Sie der Weg weiter durch Weißenfels. Der Weg führt zum Klemmbergpark, wo sich auch der Bismarckturm befindet.
 
Der Bismarckturm ist 21 Meter hoch und wurde im Jahr 1907 fertiggestellt. Seit 2007 wird der Turm unter Leitung eines Vereines saniert. Der Turm kann zu bestimmten Zeiten bestiegen werden. Im Klemmbergpark können Sie zudem kurz innehalten und die Ruhe genießen.
 
ZIEL: Jetzt führt uns der Weg über die Leipziger Straße und die Uferpromenade zurück zum Ausgangspunkt, dem Bahnhof Weißenfels. Zurück geht es wieder mit Bus oder Bahn.