09

Feb

2018

MDV-Verbunderweiterung im Dezember 2019

Ab Dezember 2019 wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg sowie in der Stadt Dessau-Roßlau in den Mitteldeutschen Verkehrsverbund integriert. Zusätzlich wird ab diesem Zeitpunkt auch der Bahnhof der Stadt Könnern im Salzlandkreis Teil des Verbundes werden.

Vorteile für verschiedene Fahrgastgruppen

Von der Teilintegration profitieren vor allem Pendler aus der Region im Osten Sachsen-Anhalts. Sie müssen künftig kein zusätzliches Ticket mehr kaufen, wenn sie auf der Fahrt zur Arbeit, z. B. in Leipzig, auch Bus und Straßenbahn nutzen.
Zudem ergeben sich viele attraktive Nutzungsmöglichkeiten u. a. für Touristen. Insgesamt vereinfacht die Teilintegration die ÖPNV-Nutzung in Mitteldeutschland und schafft weitere attraktive Alternativen zur Fahrt mit dem eigenen Auto.

Gute Anbindung nach Halle und Leipzig

Bereits heute profitieren die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg und die Stadt Dessau-Roßlau von einem sehr guten S-Bahn- sowie Regionalexpress-Anschluss in die Oberzentren Halle / Saale und Leipzig. So sind die beiden Städte Dessau und Lutherstadt Wittenberg mit der S8 nach Halle angebunden und mit der S2 nach Leipzig. Außerdem kommen Fahrgäste mit dem RE13 von Dessau nach Leipzig.
Fahrplan- und Verbindungsauskünfte bieten der MDV-Fahrtenplaner und die Handy-App easy.GO. Mit easy.GO können außerdem bargeldlos Tickets für Bus und Bahn gekauft werden.

Vollintegration als Ziel

Nach der Teilintegration der SPNV-Linien ins Verbundgebiet soll die sogenannte Vollintegration angestrebt werden. Dann würde in Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg und in der Stadt Dessau-Roßlau auch in Bussen und Straßenbahnen der MDV-Tarif gelten und die Tarife der örtlichen Verkehrsunternehmen ablösen.

Verbunderweiterung_MDV