18

Aug

2015

Kann der ÖPNV das Landleben in Zukunft sichern?

Abschlussveranstaltung zum Forschungsprojekt „Regionalstrategie Daseinsvorsorge: Mobilität und Infrastrukturen“

Der demografische Wandel beeinflusst die Lebensverhältnisse in vielen ländlichen Regionen. In Zukunft müssen verschiedene Herausforderungen bewältigt werden, insbesondere in den Bereichen der Nahversorgung, Schulen, medizinischen Versorgung und des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Für die nachhaltige Sicherung dieser Daseinsvorsorgebereiche sind neue Ideen und innovative Konzepte notwendig.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Regionalstrategie Daseinsvorsorge: Mobilität und Infrastrukturen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben Vertreter/innen von Städten und Gemeinden, Kreisen und der Regionalplanung in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) Analysen zur Situation und Entwicklung der Versorgungsstrukturen und Erreichbarkeitsverhältnisse im MDV-Gebiet vorgenommen. Hierzu wurde neben der Betrachtung der Gesamtregion, intensiv in drei Fokusregionen gearbeitet: Raum Meuselwitz, Stadt Wettin-Löbejün und Mittelbereich Torgau. Die Resultate des Forschungsprojektes sollen nun in einer Abschlussveranstaltung präsentiert und mit politischen Akteuren – u.a. Frau Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen– diskutiert werden.

Im Mittelpunkt der Ergebnispräsentation stehen die ländlichen Gebiete innerhalb des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes und Antworten auf die Fragen:

  • Wie entwickeln sich die Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Allgemeinärzte, Lebensmitteleinzelhandel) bis 2030? Wo drohen Versorgungslücken?
  • Wo ist die Sicherung der Erreichbarkeit mit öffentlicher Mobilität ein besonderes Problem?
  • Welche ländlichen Räume haben in Zukunft besonderen Handlungsbedarf? Was kann zur Verbesserung des Erhalts der Infrastrukturen der Daseinsvorsorge beigetragen werden?

Regionalstrategie Daseinsvorsorge

Foto: MDV

Im Anschluss wird in zwei Podiumsgesprächsrunden mit lokalen und (über)regionalen Akteuren der Frage nachgegangen, was aus der Regionalstrategie folgt:

  • Wie wird die Versorgungsstruktur aus Sicht der Kommunen oder im Vergleich mit anderen ländlichen Räumen eingeschätzt?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen, um die Erreichbarkeit bzw. Versorgung zu verbessern?
  • Was muss getan werden, damit das angestrebte Versorgungsniveau im Jahr 2030 erreicht wird?

Abschlussveranstaltung

Die Abschlussveranstaltung findet am 3. September 2015 in Altenburg statt. Interessierte können hier den Infoflyer zur Veranstaltung inklusive Anmeldeformular herunterladen.