Der MDV Blog zum sechsten Etappenerlebnis „Grimma“!
Gestern endete der Block damit, dass die Familien ins Bornaer Museum gegangen sind. Dieses war nicht nur für die Älteren der Familien interessant, sondern auch für die Jüngeren. Denn im Bornaer Museum gibt es ein Museums-Quiz für Kinder! Man muss Gegenstände finden, erkennen & identifizieren sowie zuordnen. Ein Quiz mit Spaßfaktor und pädagogischem Lerneffekt. Toll! Und was gab es zu gewinnen? Kuscheltiere, Anhänger und diese kleinen Dinger, mit denen man Seifenblasen machen kann. Wie nennt man diese denn nur gleich nochmal…!? Danach machten sich Schindlers, Müllers und Schmidts ins „Hotel Drei Rosen“, wo nicht nur geschlafen wurde, sondern wo zuvor ebenfalls lecker zu Abend gegessen wurde.
Heute war das Etappenziel Grimma. Die sogenannte Perle des Muldental! Hier hat unsere Familien und auch die Grimmaer Einwohner einiges erwartet. Nicht nur wir, das Team vom MDV, haben sich auf dem Grimmaer Marktplatz breit gemacht, nein heute war auch Markttag. Freundliche Inder, die sehr, sehr viele Hosen und Taschen im Angebot gehabt haben, waren mit an Board. Interessant. Aber auch leckere Bratwürste und frischer Kuchen standen im Angebot. Auf unserer Aktionsfläche war auch so einiges los – das Kinderschminken war wie immer ausgebucht und auch die Sparkasse Muldental hatte einiges zu tun. Viele großartige Preise gab es am Glücksrad zu gewinnen und an der Nintendo Wee konnte man sich beim Bowling versuchen. „On top“ kommt natürlich noch die Hüpfburg. Was wäre ein familienfreundliches Fest ohne Hüpfburg! Neben dem MDV Infomobil hatte unser Moderator heute auch noch viele weitere Attraktionen anzukündigen. Am Stand der IKK gab es den ganzen Tag lang kostenlose Cocktails (natürlich ohne Alkohol), am Stand von CarGlass konnte man sich zeigen und erklären lassen wie man binnen Minuten einen Steinschlag weggezaubert bekommt und das regionale Busunternehmen PVM war mit einem alten, aber super in Schuss gehaltenen, B1000 vor Ort! Das waren noch Fahrzeuge damals in der DDR – wer wollte sie nicht haben! Unsere drei Familien hatten auf dem Marktplatz demzufolge nach genug Programm – aber auch Pressearbeit war zu leisten. Ein Redakteur der LVZ interviewte, LVZ Online filmte und auch das Team von Muldental TV war vor Ort und hatte gedreht. Des Weiteren sind unsere Rallye-Teams heute vom Geschäftsführer des MDV, Herrn Steffen Lehmann, in Empfang genommen worden. Herr Lehmann war den ganzen Nachmittag dabei und erkundigte sich bei allen drei Familien nach Laune und Wohlbefinden, bevor er unsere Familien dann als Bärenführer zum Bootsanlegeplatz führte, wo sich unsere Protagonisten derzeit auf Muldenschifffahrt (Schifffahrt mit 3 f!) befinden – Herr Lehmann kennt sich hier nämlich auch ein wenig aus, da er aus der Region kommt. Von all den Freizeitaktivitäten animiert, lässt er seinen Wagen in Grimma auch gleich zurück. Aus dem Kofferraum holt er kurzer Hand sein Rennrad raus und tritt in die Pedalen. Respekt! Im Anschluss an die Schifffahrt erwartet unsere Familien ein ausgedehntes Abendbrot im „Hotel Goldenes Schiff“, wo später auch genächtigt wird!
Doch kurz zu heute, wie erging es den Schmidts eigentlich auf ihrer Tour nach Bad Lausick? Schmidts, muss man dazu sagen, sind ja auch grundsätzlich sehr relaxt und ausgeglichen und erlebten demnach eine stressfreie Fahrt in den Bad Lausicker Kurpark. Ich weiß auch nicht warum, aber Mama Daniela sagt immer: „Bad Klosterlausnitz“ anstatt „Bad Lausick“ – naja, da scheint wohl Jemand in Geographie früher nur 4er geschrieben zu haben – im Gegensatz zu Tochter Lara Lynn, die sich in der nun bald beginnenden 7. Klasse im Gymnasium von einer Mathe 3, des Vorjahres, nur auf eine Mathe 2 verbessern muss, um ihr versprochenes I-Phone von ihren knausrigen Eltern doch endlich noch zu erhalten! Lara, wir drücken Dir die Daumen. Mit von der ganzen Partie war heute übrigens der kleine Pianist Julius von den vegetarischen Müllers – ob er bei Schmidts heimlisch rohes Fleisch probieren wollte? Müllers waren heute übrigens in Geithain und da der Personenverkehr nach Geithain nicht all zu nachgefragt ist, fährt die THÜSAC anstatt mit einem Bus mit einer Großraumtaxe Gäste nach Geithain und auch wieder zurück. Sehr bequem und komfortabel zugleich! Dort haben sich Müllers dann die Nikolaikirche aus dem 12. Jahrhundert angeschaut – der Tierpark stand zwar auch auf der Agenda, doch hatte Aaron dazu heute keine Lust. Viel lieber wären Müllers durch Geithains unterirdische Gänge entlang der Stadtmauer geirrt, doch leider hätte man diese Führung vorab anmelden müssen. Schade. Für das nächste Mal wissen wir es! Mit dem Zug ging es dann über Leipzig nach Grimma, wo Sohn Julius schon wartete. Schindlers waren heute in Wurzen. Genauer gesagt im Stadtpark von Wurzen. Es ging vorbei an einem Denkmal, welches an die Gefallenen des 1.Weltkrieges erinnert, vorbei an einer traditionsreichen Postmeilensäule hin zum Ringelnatz-Brunnen am Wurzener Markt. Doch dies war noch lange nicht genug Kultur für Schindlers heute – es ging weiter in die Wurzener Kirche sowie zum Wurzener Dom, das älteste Bauwerk der Stadt.
Bevor es dann mit dem Bus gen Grimma ging, machte Familie Schindler noch Stopp an der, in der Nähe von Wurzen liegenden, Keksfabrik. Monika meinte, dass nur Keksliebhaber dorthin fahren sollten, denn es gibt auch nur Kekse dort. Welch Überraschung Frau Schindler
!
Morgen geht’s in das schöne Torgau!
Akimo Markov